Schritt 1–2: Anlass und ehrliche Ist-Analyse
Rebrandings scheitern selten am Design, oft am ungeklärten Warum. Tragfähige Anlässe sind eine veränderte Strategie, Fusionen, ein Auftritt, der das Unternehmen nicht mehr abbildet, oder rechtliche Konflikte. «Der Auftritt gefällt uns nicht mehr» ist noch kein Anlass – erst die Analyse zeigt, ob das Problem im Zeichen, in der Positionierung oder in der Umsetzung liegt. Eine strukturierte Standortbestimmung wie der Brand Check verhindert, dass ein Strategieproblem mit neuer Grafik überklebt wird.
Schritt 3–4: Positionierung vor Gestaltung, dann der Zeichenentscheid
Die Positionierung beantwortet, wofür die Marke künftig stehen soll und gegen wen sie sich abgrenzt. Erst danach fällt der Entscheid über die Tiefe des Eingriffs: Evolution (das Zeichen wird behutsam modernisiert, die Wiedererkennung bleibt) oder Revolution (neues Zeichen, allenfalls neuer Name via Naming). Faustregel: So viel Kontinuität wie möglich, so viel Bruch wie nötig – aufgebaute Bekanntheit ist Kapital.
Schritt 5: Designentwicklung als System
Das neue Erscheinungsbild entsteht als System, nicht als Einzelstück: Zeichen, Farbwelt, Typografie, Bildsprache und Anwendungsregeln, dokumentiert in Brand Guidelines. Parallel wird geprüft, was im Corporate Design alles betroffen ist – von der Signaletik über Fahrzeuge bis zu Vorlagen. Diese Inventarliste unterschätzen die meisten.
Schritt 6–7: Umstellung planen, Einführung führen
Die Umstellung braucht einen Plan mit Prioritäten: Was muss am Tag X stehen (Website, Kernunterlagen), was folgt gestaffelt (Drucksachen aufbrauchen oder ersetzen)? Digital gehört das Weiterleitungskonzept dazu, damit Sichtbarkeit nicht verloren geht – Details im Beitrag Website-Relaunch ohne Rankingverlust. Intern kommt die Einführung vor der externen: Mitarbeitende müssen die neue Marke erklären können, bevor Kundschaft fragt.
Typische Fehler
Design vor Strategie · Inventar unterschätzt · Einführung ohne interne Vorbereitung · alte Domains und Profile vergessen · kein Budget für die Zeit nach dem Launch, obwohl Konsistenzpflege die Wirkung erst aufbaut.
Abschluss: Wie identiv Rebrandings führt, zeigt die Leistungsseite Rebranding; ein Praxisbeispiel ist das Re-Branding für Philipp Egli Hairdesign. CTA: Erstgespräch
Kostenloses Erstgespräch anfragenAndreas Hächler, CEO identiv AG — begleitet seit 2005 Start-ups, KMU sowie Institutionen und Marken bei deren Positionierung, Branding und Kommunikation.
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein Rebranding?
Je nach Tiefe mehrere Monate; die Strategiephase braucht ihren Anteil, die Umstellung folgt gestaffelt.
Was kostet ein Rebranding?
Abhängig vom Umfang – identiv offeriert modular im kostenlosen Erstgespräch; der Einstieg über den Brand Check Focus kostet CHF 950.– (Aktionspreis, regulär CHF 1'490.–).